Meine Top 10 Alben 2013

Dieses Jahr relativ spät, aber natürlich darf auch dieses Jahr meine Rubrik „Top 10 Alben“ nicht fehlen. Wie immer ohne Ranking, sondern einfach nur die 10 Alben, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben. Ich wünsche einen guten Rutsch!

editors-weight-of-your-love-coverEditors – The weight of your love Auf das Album habe ich mich gefreut, aber gleichzeitig befürchtet, dass es nicht den Erwartungen entspricht – nach dem grandiosen Papillon auf dem letzten Jahr haben die Britten rund um Frontmann Tom Smith mit seiner unglaublichen Stimme die Messlatte enorm hochgelegt. Doch sie enttäuschten nicht. Gewohnt vielseitig und Hymnentauglich.

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White_Lies_Big_TV_coverWhite Lies – Big TV Sehr viele Parallelen zu den Editors: Prägnante Stimme und eingängige britischer Indierock. Und ebenfalls ein würdiger Nachfolger der letzten beiden Alben.

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7e08f9121fdd71cb34517acfcf45ef5bFranz Ferdinand – Right Thoughts, Right Words, Right Action Vier lange Jahre haben die Schotten gebaucht um nach dem grandiosen „Tonight“ wieder ins Studio zu gehen. Eine harte Zeit, denn Franz Ferdinand gehört bei mir definitiv in die Kategorie „Lieblingsbands“. Doch das Warten hat sich gelohnt: Geile Platte!

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amArctic Monkeys – FM Und wieder Musik von der Insel. Irgendwie wohne ich im falschen Land 😉

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Northern-Lite-Memory-LeaksNorthern Lite – Memory Leaks Kein Jahr ohne Northern Lite! Auch wenn ich dieses Jahr hauptsächlich aus Gesundheitsgründen auf kein einziges Konzert gehen könnte sind die Erfurter definitiv auch heute noch die wichtigste Band  für mich. Großartige Arbeit – wie immer!

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imagesIAMX – The Unified Field Ich muss IAMX unbedingt mal live sehen – eines meiner Vorsätze fürs neue Jahr. Unglaubliches grandioses Album und vielseitig wie eh und je!

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130909-arcade-fire-rekletor-album-cover_0Arcade Fire – Reflektor Die ersten Amerikaner in der Liste trumpfen gleich mit einem Doppel-Album auf, der ein würdiger Nachfolge zu dem göttlichen „The Suburbs“ ist.

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UnknownPlacebo -Loud like love Spätestens seitdem ich auf dem grandiosen 1Live Radiokonzert war haben sich Placebo in mein Herz gespielt – alleine schon wegen der außergewöhnlichen Stimme von Brian Molko.

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UnknownIcky Blossoms – Icky Blossoms Auch Amerikaner können elektronische Musik – wer hätte das gedacht. Tolles Newcomer-Projekt, das viele Facetten der elektronischen Musik berherscht. Sollte man mal beobachten!

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UnknownTrentemøller – Lost Bei Trentemøller sieht man schon am Namen, dass es europäische Musik ist. Extrem abwechslungsreiche elektronische Musik zum Feiern oder Träumen (oder beides) mit einer gehörigen Portion an Nordeuropäischer Melancholie.

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Ich habe auch eine Spotify-Playlist mit allen Songs aller Alben, die ich hier genannt habe erstellt 😉 So könnt ihr vorm Kauf alles Probehören!

Was waren Eure musikalischen Highlights 2013?

Meine Top 10 Alben 2011

Verdammt, das Jahr ist fast schon wieder vorbei! Tempus fugit! Also wird es Zeit für meinen musikalischen Rückblick! Nachdem meine Top 10 im letzten Jahr eine Menge positive Rückmeldungen nach sich zogen, habe ich mich schon das ganze Jahr auf die Neuauflage gefreut! Hier sind also meine Favoriten aus 2011. Es ist wieder eine vollkommen willkürliche Reihenfolge und kein Ranking. (und ja, ich weiß, dass man Musik auch bei Amazon und im Fachhandel kaufen kann)

The World Domination machen sich rar. Gigs, die man an einer Hand abzählen kann, eine selten aktualisierte Homepage und ein sporadisch aktualisiertes Facebook-Profil. Doch auf der anderen Seite haben sie dieses Jahr den Kracher „Hungry Men“ herausgebracht. Ein Album zum Abfeiern! Was das für ein Musikstil ist? Das sollte jeder selbst beurteilen, denn die Band rund um Northern Lites Ex-Gitarristen Valerian Herdam lässt sich in keine Schublade stecken. Und dort gehören sie definitiv auch nicht hin! Sondern eher in einen stickigen Keller mit fetter PA mit einer ausreichend große Tanzfläche voller musikgeiler Freaks… Solltet ihr mal Gelegenheit haben, eine der wenigen Auftritte von TWD besuchen zu können, nutzt sie!

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Was braucht man, um glücklich zu sein? Auto? Haus? Boot?

Nein, es ist viel einfacher: Eine grüne Wiese, qualitativ hochwertiges Marihuana und ne Möglichkeit, die Fleet Foxes zu spielen. Mehr bedarf es nicht. Bereits das Debütalbum „Fleet Foxes“ 2008 hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Art von Hippie-Musik überhaupt noch gemacht wird. Und die Jungs aus der Musikhochburg Seattle sind verdammt konsequent: Ihrem Sound  hört man schwer an, aus welcher Zeit sie stammt. Wer zeitlose Folkmusik zum Träumen sucht, ist auch bei „Helplessness Blues“ perfekt aufgehoben!

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„EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\“, das letzte Album der, kaum zu überhören, aus Schottland stammenden Band Glasvegas habe ich bereits hier besprochen. Und wie ich bereits zum Release des Albums vermutet habe, hat sich das gute Stück des Öfteren in meinem Gehörgang geschlichen.
Großartig!

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Die spannendste Musik ist doch meistens die, die sich in keinerlei Schubladen stecken lässt. Und so ist es mir unmöglich zu sagen, was für ein Musikstil IAMX eigentlich machen. Selbst die Hilfe eines großen Fans, der bei seinen Facebook-Freundeskreis mal nachgefragt hat, hat nicht wirklich zu einem zufrieden stellendem Ergebnis geführt. „Pornös“ war da noch die originellste Antwort. Aber eigentlich muss man auch keine passende Schublade finden: IAMX ist einfach IAMX! Und das 2011er-Album „Voltaire Times“ erst recht!

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Genauso schwer zu definieren ist auch die Musik von Fujiya & Miyagi.
Und hier kommt dann auch zusätzlich noch dazu, dass man sich die korrekte Schreibweise des Bandnamens kaum merken kann. Ganz zu schweigen vom Namen des aktuellen Albums, „Ventriloquizzing“, der wahrscheinlich noch nie irgendwo auf diesem Planeten ohne Copy & Paste geschrieben wurde. Das britische Duo beschreibt laut Wikipedia ihre Musik als eine eigenartige Mischung aus James Brown auf Valium und Wire umgesattelt auf Popmusik. Damit kann man sich zufrieden geben!

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Auch das diesjährige Album der White Lies habe ich bereits hier besprochen. Ich habe „damals“ bereits gemutmaßt, dass „Ritual“ ein heißer Kandidat für die Top10 ist.

Und tatsächlich ist es so gekommen!

Man, was bin ich schlau!

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Coldplay dürfte wohl die Mainstreamigste Band in den Top 10 sein. Egal, sie machen einfach gute Musik. Und nach dem rührenden Auftritt auf der Trauerfeier von Steve Jobs muss man sie einfach mögen! „Mylo Xyloto“ ist sauberer Brit-Pop wie er im Buche steht.

Nach dem genialem „Viva La Vida“ hätte man sich kaum vorstellen, dass Chris Martin & Co. noch einen drauflegen können. Aber das ist ihnen definitiv gelungen!

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Kennt ihr das: Ihr habt den ganzen Tag einen Ohrwurm im Kopf, obwohl ihr das Lied gar nicht gehört habt? Wenn ihr dabei auch noch Lächelnd mit dem Kopf nickt und euch freut, dass es mal NICHT ein Song ist, der euch nervt? Genau das hatte ich in letzter Zeit häufiger mit „Days are forgotten“ von der aktuellen Platte von Kasabian „Velociraptor“, die ich bereits hier besprochen habe. Eins Wahnsinns-Song auf einem Wahnsinns-Album von einer Wahnsinns-Band!

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Auf The Black Keys bin ich erst in diesen Tagen gestoßen. Irgendwie hatte ich den Hype um das Album „El Camino“ vollkommen verpasst. Doch scheinbar war er genauso groß, wie im letzten Jahr bei Arcade Fire (beide Bands haben fett Emmys abgesahnt). Doch besser spät als nie! Und so fiel es mir sehr leicht, das in meiner Sammlung brandneue Blues-Rock-Album in meine diesjähriger Top 10 aufzunehmen. Erfrischend neu, erfrischend anders. Oder wie der SPIEGEL schreibt: Music to cook crystal meth by. Perfekte Beschreibung finde ich!

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Das ich riesiger Fan von Northern Lite bin, dürfte den einen oder anderen Leser oder RL-Bekanntem bereits aufgefallen sein… Und so dürfte es für Niemandem eine allzu große Überraschung sein, dass die Erfurter es auch 2011 wieder in meine Liste geschafft haben (als einzige Band zum zweiten Male!) „I Like“ habe ich bereits hier besprochen und es wieder ein typisches Northern Lite Album: Anders als die anderen, aber doch unverkennbar Northern Lite. Mehr muss dazu nicht gesagt werden!

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This is it!

Postet doch mal eure Meinung und eure Jahresfavoriten in den Kommentaren!

Übrigens: Wahrscheinlich noch dieses Jahr wird es eine Musikalische Überraschung auf mobos-welt.de geben. Seit gespannt!

Plattenkritik: White Lies – Ritual

White Lies sind zurück. Die Britische Alternative-Rockband rund um Sänger Harry McVeigh legten mit dem 2009 erschienenen Album To Lose My Life und der gleichnamigen Single ein brillantes (und erfolgreiches) Debüt hin. Heute wurde das zweite Album veröffentlicht: Ritual.

Die erste Singleauskopplung Bigger than us läuft ja bereits seit Wochen in der Rotation und belegt eindrucksvoll, dass die Londoner keine One-Hit-Wonders sind. Das Album knüpft nahtlos an den Vorgänger an und doch ist eine Weiterentwicklung deutlich zu hören. Man vernimmt einen verstärkten Einsatz elektronischer Einflüsse, der ausgezeichnet mit der prägnanten Stimme McVeighs harmoniert. Aber auch Experimente mit Streichinstrumenten (Anspieltipp: Strangers) lassen ein deutliches musikalisches Reifen verkünden. Das Album gefällt auf Anhieb und doch haben viele Tracks Grower-Qualitäten, die dafür sorgen werden, dass die knapp 49 Minuten sehr oft meinen Alltag beschallen werden. Definitiv ein Kandidat für die 2011er Top Ten!

Mein aktueller Lieblingstrack: The Power & The Glory

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