Meine Top 10 Alben 2011

Verdammt, das Jahr ist fast schon wieder vorbei! Tempus fugit! Also wird es Zeit für meinen musikalischen Rückblick! Nachdem meine Top 10 im letzten Jahr eine Menge positive Rückmeldungen nach sich zogen, habe ich mich schon das ganze Jahr auf die Neuauflage gefreut! Hier sind also meine Favoriten aus 2011. Es ist wieder eine vollkommen willkürliche Reihenfolge und kein Ranking. (und ja, ich weiß, dass man Musik auch bei Amazon und im Fachhandel kaufen kann)

The World Domination machen sich rar. Gigs, die man an einer Hand abzählen kann, eine selten aktualisierte Homepage und ein sporadisch aktualisiertes Facebook-Profil. Doch auf der anderen Seite haben sie dieses Jahr den Kracher „Hungry Men“ herausgebracht. Ein Album zum Abfeiern! Was das für ein Musikstil ist? Das sollte jeder selbst beurteilen, denn die Band rund um Northern Lites Ex-Gitarristen Valerian Herdam lässt sich in keine Schublade stecken. Und dort gehören sie definitiv auch nicht hin! Sondern eher in einen stickigen Keller mit fetter PA mit einer ausreichend große Tanzfläche voller musikgeiler Freaks… Solltet ihr mal Gelegenheit haben, eine der wenigen Auftritte von TWD besuchen zu können, nutzt sie!

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Was braucht man, um glücklich zu sein? Auto? Haus? Boot?

Nein, es ist viel einfacher: Eine grüne Wiese, qualitativ hochwertiges Marihuana und ne Möglichkeit, die Fleet Foxes zu spielen. Mehr bedarf es nicht. Bereits das Debütalbum „Fleet Foxes“ 2008 hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Art von Hippie-Musik überhaupt noch gemacht wird. Und die Jungs aus der Musikhochburg Seattle sind verdammt konsequent: Ihrem Sound  hört man schwer an, aus welcher Zeit sie stammt. Wer zeitlose Folkmusik zum Träumen sucht, ist auch bei „Helplessness Blues“ perfekt aufgehoben!

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„EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\“, das letzte Album der, kaum zu überhören, aus Schottland stammenden Band Glasvegas habe ich bereits hier besprochen. Und wie ich bereits zum Release des Albums vermutet habe, hat sich das gute Stück des Öfteren in meinem Gehörgang geschlichen.
Großartig!

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Die spannendste Musik ist doch meistens die, die sich in keinerlei Schubladen stecken lässt. Und so ist es mir unmöglich zu sagen, was für ein Musikstil IAMX eigentlich machen. Selbst die Hilfe eines großen Fans, der bei seinen Facebook-Freundeskreis mal nachgefragt hat, hat nicht wirklich zu einem zufrieden stellendem Ergebnis geführt. „Pornös“ war da noch die originellste Antwort. Aber eigentlich muss man auch keine passende Schublade finden: IAMX ist einfach IAMX! Und das 2011er-Album „Voltaire Times“ erst recht!

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Genauso schwer zu definieren ist auch die Musik von Fujiya & Miyagi.
Und hier kommt dann auch zusätzlich noch dazu, dass man sich die korrekte Schreibweise des Bandnamens kaum merken kann. Ganz zu schweigen vom Namen des aktuellen Albums, „Ventriloquizzing“, der wahrscheinlich noch nie irgendwo auf diesem Planeten ohne Copy & Paste geschrieben wurde. Das britische Duo beschreibt laut Wikipedia ihre Musik als eine eigenartige Mischung aus James Brown auf Valium und Wire umgesattelt auf Popmusik. Damit kann man sich zufrieden geben!

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Auch das diesjährige Album der White Lies habe ich bereits hier besprochen. Ich habe „damals“ bereits gemutmaßt, dass „Ritual“ ein heißer Kandidat für die Top10 ist.

Und tatsächlich ist es so gekommen!

Man, was bin ich schlau!

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Coldplay dürfte wohl die Mainstreamigste Band in den Top 10 sein. Egal, sie machen einfach gute Musik. Und nach dem rührenden Auftritt auf der Trauerfeier von Steve Jobs muss man sie einfach mögen! „Mylo Xyloto“ ist sauberer Brit-Pop wie er im Buche steht.

Nach dem genialem „Viva La Vida“ hätte man sich kaum vorstellen, dass Chris Martin & Co. noch einen drauflegen können. Aber das ist ihnen definitiv gelungen!

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Kennt ihr das: Ihr habt den ganzen Tag einen Ohrwurm im Kopf, obwohl ihr das Lied gar nicht gehört habt? Wenn ihr dabei auch noch Lächelnd mit dem Kopf nickt und euch freut, dass es mal NICHT ein Song ist, der euch nervt? Genau das hatte ich in letzter Zeit häufiger mit „Days are forgotten“ von der aktuellen Platte von Kasabian „Velociraptor“, die ich bereits hier besprochen habe. Eins Wahnsinns-Song auf einem Wahnsinns-Album von einer Wahnsinns-Band!

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Auf The Black Keys bin ich erst in diesen Tagen gestoßen. Irgendwie hatte ich den Hype um das Album „El Camino“ vollkommen verpasst. Doch scheinbar war er genauso groß, wie im letzten Jahr bei Arcade Fire (beide Bands haben fett Emmys abgesahnt). Doch besser spät als nie! Und so fiel es mir sehr leicht, das in meiner Sammlung brandneue Blues-Rock-Album in meine diesjähriger Top 10 aufzunehmen. Erfrischend neu, erfrischend anders. Oder wie der SPIEGEL schreibt: Music to cook crystal meth by. Perfekte Beschreibung finde ich!

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Das ich riesiger Fan von Northern Lite bin, dürfte den einen oder anderen Leser oder RL-Bekanntem bereits aufgefallen sein… Und so dürfte es für Niemandem eine allzu große Überraschung sein, dass die Erfurter es auch 2011 wieder in meine Liste geschafft haben (als einzige Band zum zweiten Male!) „I Like“ habe ich bereits hier besprochen und es wieder ein typisches Northern Lite Album: Anders als die anderen, aber doch unverkennbar Northern Lite. Mehr muss dazu nicht gesagt werden!

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This is it!

Postet doch mal eure Meinung und eure Jahresfavoriten in den Kommentaren!

Übrigens: Wahrscheinlich noch dieses Jahr wird es eine Musikalische Überraschung auf mobos-welt.de geben. Seit gespannt!

Ich muss meine Top Ten erweitern!

Ich möchte mich erst einmal für das Feedback auf meine musikalischen Top Ten bedanken. Auch habe ich mich sehr über die vielen Verlinkungen via Facebook gefreut!

Durch das Blog von „3Toastbrot“ , der/die ebenfalls seine/ihre musikalische Höhepunkte 2010 gebloggt hat, stieß ich auf ein Album, das ich bisher noch nicht kannte und mich bereits nach erstmaligem Durchhören absolut überzeugt hat. Es hat sich im Endspurt des Jahres 2010 noch in meine Bestenliste katapultiert! Die Rede ist von „The Five Stars“ der kanadischen Gruppe Stars. Ich muss mich fast schon schämen, dass ich von denen bislang noch nichts gehört habe. Der Indie-Pop-Stil ist genau mein Ding. Ich kann euch nur empfehlen, mal rein zu hören! Wow!
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Meine Top 10 Alben 2010

2010 neigt sich dem Ende zu. Musikalisch gesehen war es meiner Meinung nach ein sehr gutes Jahr, in dem es eine Menge Highlights, aber auch ein paar Enttäuschungen gab. Ich habedie letzten 12 Monate noch einmal Revue passieren lassen und meine persönlichen TOP TEN LPs zusammen gestellt. Ich präsentiere sie euch in willkürlicher Reihenfolge.

Tame Impala Als allererstes mein absoluter Favorit in diesem Jahr: Die australischen Psycedelic-Rock-Band Tame  Impala mit ihrem Debüt-Album „Innerspeaker“. Man nehme eine Messerspitze MGMT, eine Hand voll Pink Floyd und mische beides Zusammen mit einer ordentlichen Prise feinstes LSD und man erhält Tame Impala. Songs wie „I dont really Mind“ (Mein Lieblingstrack) sind momentan auf dem besten Wege, Pinks Floyds „Comfortably Numb“ als mein am häufigsten repeateten Track zu schlagen. Besorgt Euch das Album. Ihr werdet es lieben!
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Arcade Fire wurden im Sommer ziemlich gehypet. Vollkommen zu Recht! Sie haben mit „The Suburbs“ ein geniales Indie-Rock-Album herausgebracht, dass seines Gleichen sucht. Mutig werden Streicher, Kirchenorgeln und Chöre eingesetzt. Mein Anspieltipp: „Ready to Start“
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Delphic gelingt mit „Acolyte“ ein schöner Brückenschlag zwischen Indie-Rock und elektronischer Musik. Es sollten mehr Rockbands den Mut haben, sich von Berliner Techno-DJ´s produzieren zu lassen. Der Soundmix kann sich hören lassen. Stellenweise erinnert er mich stark an die Pet Shop Boys. „Doubt“ als Single auszukoppeln war eine gute Entscheidung, ist sie doch ein perfekter Appetizer  auf das gesamte Album!
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Wer hätte das gedacht? Faithless sind zurück! Und es kommt einem vor, als seien sie nie weg gewesen. Mit „The Dance“ liefern sie uns ein Album, das eine Zeitreise in die 90er ermöglicht. Songs wie „Sun to  me“ schaffen es problemlos an vergangen Kracher wie „God is a DJ“ oder „Imsomnia“ anzuknüpfen.
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Fever Ray ist das Soloprojekt von Karin Dreijer Andersson, der zuckersüssen und mysteriösen Stimme  von The Knife. Man mag sich fragen, warum die CD nicht gleich als neues Knife-Album verkauft  wird, denn musikalisch gesehen betritt sie dieselben Pfade. „Fever Ray“ ist stimmungs- und anspruchsvolle  europäische Popmusik. Unbedingt auch das Video zu „When I grow up“ anschauen!

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Joe Cocker macht seit über 40 Jahren Musik. Und mit „Hard Knocks“ zeigt er, dass er das immer noch  in Perfektion beherrscht! Beim Hören schleicht sich unweigerlich das Bild einer langbeinigen Blondine  mit Hut und Krawatte, tanzend an einer Stange, ein. Danke, Mr. Cocker!
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Die Kings of Leon lieferten 2008 mit „Only by the Night“ einen absoluten Überflieger ab, mit dem sie 3 Grammys abräumen konnten. Scheinbar hat der Druck, der bei der Produktion des Nachfolgealbums „Come around Sundown“ auf ihnen lastete, den Jungs aus Tennessee gut getan: Das neue Werk steht seinem Vorgänger in nichts nach und auch hier folgt ein Kracher dem Nächsten. Alleine schon der Opener „The End“ ist das Geld wert!
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Massive Attack sind wieder da. Die Könige des Trip-Hops zeigen, dass sie in ihrer Musikrichtung immer noch prägend sind. Der perfekte Soundtrack für verdammt schmutzigen Sex.
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Man könnte mir Befangenheit vorwerfen, dass das aktuelle Album meiner Lieblingsband in meinen Top10 enthalten ist. Doch „Letters & Signs Part Two“ ist vollkommen zurecht in der Liste! Andreas Kubat & Co. beweisen erneut, dass sie eigentlich nur Kracher herausbringen können. Das aktuelle Video zu „Home“ zeigt ziemlich genau, wozu die Musik von Northern Lite in der Lage ist.
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Zu guter Letzt „Odd Blood“ von Yeasayer. Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als „Middle-Eastern-Psych-Pop-Snap-Gospel“ (Wikipedia). Das lasse ich mal so stehen, da es mir selbst schwer fällt, die Musik in irgendwelche Schubladen zu stecken. Jedenfalls ist ihnen mit dem 2010er Album ein echter Hit gelungen! Mein Anspieltipp ist „I remember“.
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Entäuschungen gab es natürlich auch: Nachdem ich „The Black Parade“ von My Chemical Romance dutzende Mal rauf und runter gehört habe, habe ich natürlich mit Spannung das Nachfolgealbum erwartet. Die Band hat sich dafür 4 Jahre Zeit gelassen! Das Ergebnis enttäuschte mich in vollster Linie. War der Vorgänger noch ein stimmiges Konzeptalbum in dem  jeder Song eine Granate war, ist „Danger Days: The True Lives of the Fabulous Killjoys“ wohl doch eher was für 15 jährige Skaterboys. Schade!

Was waren denn Eure musikalischen Highlights in 2010? Ich freue mich über Kommentare!