Musiktipp: Yeti Lane – The Echo Show

Kenner meiner Person dürften wissen, dass ich ein Faible für psychedelische Rockmusik habe. Angefixt durch das noch sehr kommerziell wirkende Debüt-Album von MGMT kam ich auf so tolle Bands wie Sleepy Sun, Tame Impala, Wolf People und zuletzt Django Django. Wer diese Band nicht kennt, sollte mal googlen…

Und trotz Hang zur Konservenmusik á DSDS, Popstars und Co. schafft es die Musikindustrie auch heute noch, grandiose Perlen zu Tage zu fördern.

Und eine diese Perlen hört auf den Namen Yeti Lane. Mit ihrem zweiten Album  „The Echo Show“ hat das Pariser Duo einen Meilenstein in der Kategorie „Neo-Psy-Rock“ hingelegt. Sphärische Klänge, viel Echo im Gesang, wunderbar verzerrte Gitarren und gelegentlicher Einsatz von Chip-Tunes machen das Album zu einem abwechslungsreichen Meisterwerk! Selbst Streicher hört man zwischendurch…

Wer also seinen nächsten LSD-Trip mit passender Musik unterlegen möchte, sollte hier dringend zuschlagen! Definitiv ein Kandidat für meine nächsten Top 10! Anspieltipp: Logic Winds

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Musiktipp: Django Django – Django Django

Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django Django… Man kann es gar nicht oft genug in die Welt schreien! Vier mal reicht jedoch, um ein geniales Album abzufeiern! Die Jungs von Django Django haben bereits Anfang des Jahres ihr Debutalbum „Django Django“ veröffentlicht, und nachdem ich im Freeqnet darüber gelesen habe und die Youtube-Vids gesehen habe, war schnell klar, dass ich dieses Album haben muss. Gar nicht so leicht zu dieser Zeit, denn es war noch nicht in Deutschland erhältlich. In einem französischen mp3-Store wurde ich dann fündig und ich konnte das Album kaufen. Und bereut habe ich das seitdem nicht eine Sekunde, des bisher ist es mein persönliches Nummer 1 Album 2012!

Fall sich jemals irgendwer gefragt hat, was passiert, wenn man vier Schotten in einen Raum einsperrt, in dem sich nur ein Paar CD´s von MGMT, Pink Floyd und anderen sowie eine Handvoll von Western-DVD´s nebst Abspielgeräte befinden, der sollte sich unbedingt mal diese Platte hören! Mittlerweile ist sie zum Glück auch in Deutschland verfügbar. Ihr solltet zuschlagen!
Anspieltipp: Hail Bop, Default und der ganze Rest 😉

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Plattenkritik: Glasvegas – Euphoric ///Heartbreak \\\

Glasvegas sind zurück! Nachdem ich das 2008 erschienene Debütalbum „Glasvegas“ fest in meine Muss-ich-unbedingt-alle-paar-Wochen-mal-hören-Rotation aufgenommen habe und mich daran auch konsequent gehalten habe, konnte ich es kaum abwarten, bis endlich der Nachfolger mit dem sperrigen Namen „Euphoric///Heartbreak \\\“ erscheint. Der Appetizer „Euphoria take my hand“ stimmt mich bereits seit Wochen darauf ein.
Jetzt ist es raus – und ich bin begeistert!

Die Indie-Rockband um Sänger James Allan hat sich weiter entwickelt ohne dabei ihren unverwechselbaren Stil zu verlieren. Jeder einzelner Song hat Hymenpotential, der einen dazu verführt, die Hände in den Himmel zu reißen und sich über die Schönheit der musikalischen Klangkulisse (die unglaublich füllig ist) zu erfreuen.

Allens starker schottischer Dialekt ist noch extremer geworden als beim letzten Album, was mir als Schottland-Fan sehr zusagt. Das Album ist ein uneingeschränkter Kauftipp!

Anspieltipp: Shine Like Stars

Edit: Nachdem ich das Album jetzt seit Tagen rauf und runter gehört habe, hat sich „Lots Sometimes“ als mein Favorit herauskristallisiert.

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Plattenkritik: Roxette – Charm School

Die 90er. Über dieses Jahrzehnt kann man Vieles schreiben (mag daran liegen, dass in einem Zeitraum von 10 Jahren  generell viel passiert…). Aber da es nunmal das Jahrzehnt war, indem ich zu dem seltsamen Personenkreis namens „Teenager“ gehörte, war es für mich halt eine besondere Dekade. Gerade noch die Wiedervereinigung mitbekommen, da passierte ein noch viel prägenderes Ereignis: Die Pubertät. Und mit ihr „Begleiterscheinungen“ wie die erste Freundin, der erste Kuss, der erste Sex.

Und zu all dem gehörte generell immer eins: Die Musik. Die einzige Liebe, die einen das ganze Leben begleitet. Und in Zeiten VOR Filesharing und gigantischen mp3-Sammlungen hatte man zur ihr noch eine ganz andere Wertschätzung.

Obwohl ich in den Jahren von 1990-1999 viele musikalische Phasen durchgemacht habe, kann man doch zweifelsohne behaupten, dass Roxette einen wichtigen Teil zum Soundtracks dieser Jahre beigesteuert haben.

Wer hat in dieser Zeit nicht zu Songs wie „Joyride“ abgerockt oder Klammerblues zu „Spending my time“ getanzt? Das schwedische Popduo ist einfach eng mit den 90ern verknüpft. Songs von ihnen durften auf keiner Party, auf keiner „Bravo Hits“ und „Kuschelrock“ zu dieser Zeit fehlen. In den letzten Jahren wurde es allerdings sehr still um Per Gessle und Marie Fredriksson. Der Grund war ein Hirntumor bei Marie.

Das ist nun vorbei! Roxette starten ein Comeback! Seit Wochen bereits wird die neue Single „She’s Got Nothing On (But the Radio) gespielt, begleitet von einer großen TV-Werbekampagne. Der Song läd sofort zum Mitsingen ein und man könnte meinen, Roxette seien niemals weg gewesen. Heute ist dann das neue Album erschienen. Darauf sind 12 typische Roxette-Songs. Easy-listening-Popsound, so wie man ihn erwartet. Keine Überraschungen, keine Experimente, aber trotzdem sehr gelungen. Hohes Ohrwurmpotential, wie man von den beiden Schweden kennt. Dazu ein paar Balladen, die einen zurück in die Zeit versetzen, als engumschlungenes Tanzen noch Hauptbestandteil unserer erotische Träume war.

Wer also Lust auf eine gutes Stück Popmusik hat, sollte unbedingt mal reinhören!

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