Basics: So abonniert man Podcasts

Ich gebe zu, ich schreibe momentan viel über Podcasts. Das liegt zum einem daran, dass ich selbst ein fanatischer Podcast-Hörer bin, zum anderen, weil ich ja bekanntermaßen selbst unter die Podcaster gegangen bin. Da ich aber weiß, dass viele meiner Leser absolute Neulinge sind, was das Thema angeht, will ich Euch doch mal zeigen, wie Ihr das ganze mit iTunes handhabt. Natürlich könnt Ihr den Podcast ganz einfach hier stremmen oder downloaden (und wenn ihr den Newsletter abonniert habt, dürftet ihr über Neuerscheinungen auch immer bescheid wissen) aber ich finde, am komfortabelsten geht es mit iTunes.

Auf das iTunes-Podcast-Verzeichnis kann man mit den meisten Apple-Geräten  (und mit installiertem iTunes auch auf Windows-Rechnern) sowie über die meisten Browser zugreifen. Und so geht’s:

Apple TV: Im Menüpunkt „Internet“ wählt ihr einfach den Punkt „Podcasts“ aus. Und schon könnt ihr auf alle Podcasts (Audio und Video) zugreifen. Ihr könnt dort auch eure Lieblingspodcasts als Favoriten markieren. Über die Suche findet ihr auch meinen Podcast. Tippt einfach „Stefan Müller“ oder „mobos Welt“ ein und schon könnt ihr meine Stimme über Euer Fernsehgerät streamen!

iOS-Gerät (iPhone/iPad/iPod Touch): Ihr könnt einfach verlinkte Podcasts anklicken (in meinen Podcasts des Monats schreibe ich auch immer die iTunes-Links). Meinen eigenen Podcast findet ihr z.B. unter http://itunes.apple.com/de/podcast/mobos-welt/id503569631 Oder ihr öffnet iTunes (ist auf jedem Gerät automatisch installiert) und wählt dort unten „mehr“ aus und dann „Podcasts“. Habt ihr Euch für einen entschieden, könnt ihr dort die gewünschte Folge streamen (einfach auf die Episode tappen) oder downloaden, so dass sie dann offline verfügbar ist. Ihr findet sie dann in der „Musik“-App unter Podcasts.

Browser: Naja, wie Ihr einem Link folgt, muss ich Euch nicht erklären, oder? Ist iTunes bei Euch installiert, wird der Podcast gleichzeitig auch in iTunes geöffnet.

iTunes: In Apples Desktop-Computer-Musikplayer hat man die komfortabelsten Möglichkeiten, Podcasts zu managen. Denn hier habt ihr, im Gegensatz zu den anderen Varianten, die Möglichkeit, Podcasts zu abonnieren. Sobald eine neue Folge verfügbar ist, wird sie automatisch heruntergeladen und gegebenenfalls direkt auf Euer Endgerät (z.B. iPhone) synchronisiert!

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Habt ihr dann Euren Gewünschten Podcast gefunden, könnt ihr auch dort Streamen, einzelne Folgen downloaden, oder ihr klickt auf den großen Button „Abonnieren“. Solltet Ihr in Eurer Mediathek die Podcasts nicht sehen, geht in iTunes – Einstellungen – Allgemein und wählt dort bei „Anzeigen“ den Punkt „Podcasts“ aus. Wenn ihr sie dann in der Mediathek die Podcasts auswählt, sehr ihr alle Eure Abonnierten und heruntergelassenen Folgen. In den Einstellungen könnt ihr dann das Verhalten der Abos einstellen. Hier seht ihr meine Einstellungen. Sie können auch für jeden einzelnen Podcast verändert werden!

Ihr könnt das Ganze ja einfach mal bei mobos Welt. Der Podcast ausprobieren. 😉

Ansonsten wünsche ich Euch viel Spass beim Stöbern, Entdecken, Abonnieren und natürlich auch beim Hören!

 

Versteckte Funktionen in iOS 5

Der Große Update-Marathon ist nun schon ein paar Tage her und wir haben uns schnell an Apples neuste Version des iPhone-/iPad-/iPod-Touch-Betriebsystem gewöhnt. Features wie iMessage, location based Reminders und allen voran die neue Mitteilungszentrale möchte man nicht mehr missen. Auch freue ich mich über die twitter-Integration und neue Apps wie „Find my Friends“. Aber es gibt auch ein paar Features, die etwas versteckter sind, von denen man, wenn man nicht so ein Fanboy ist und jeden Post in irgendwelchen Apple-Blogs liesst, nicht unbedingtes mitbekommt. Oder aber man hat davon gehört, findet sie aber nicht in den Einstellungen (die meiner Meinung nach mittlerweile sehr Apple untypisch sehr unübersichtlich geworden sind.

Deshalb will ich ein paar davon vorstellen!

Eigene Vibrationsmuster: iOS ermöglicht es, bestimmten Kontakten eigene Vibrationsmuster hinzuzufügen. So erkennt man den Anrufer selbst bei aktivierter Stummschaltung bereits in der Hosentasche! Neben einigen vorgegebenen kann man auch selbst ein eigenes Vibrationsmuster erstellen. Die Einstellung dazu ist sehr versteckt und per Default ausgeschaltet. Zuerst muss man die Funktion generell unter Einstellungen – Allgemein – Bedienungshilfen – Eigene Vibrationen aktivieren. Dann kann man zum Einen das allgemeine Vibrieren unter Töne – Vibration ändern, zum Anderen im Adressbuch für einzelne Kontakte Muster zuweisen.

 

 

 

WLAN-Sync: iOS 5 erlaubt nicht nur endlich das Syncen im Hintergrund sowie das Erstellen eines Backups in der iCloud, sondern eben auch das Syncing via WLAN, so dass das iPhone überhaupt nicht mehr an den Rechner angeschlossen werden muss. Das kabellose Synchronisieren findet man eigentlich relativ leicht unter Einstellungen – Allgemein – iTunes WLAN Sync. Das Problem dabei: Der Button für den Sync ist standardmässig ausgegraut und die Funktion lässt sich nicht nutzen. Man aktiviert sie in iTunes selbst. Dazu (vielleicht ein letztes Mal) das Gerät an den Rechner anstöpseln, es dann in iTunes auswählen und ein Häkchen bei „Mit diesem iPhone/iPad/iPod-Touch über WLAN synchronisieren“ setzen. Fortan erscheint es permanent in iTunes, sobald es sich im selben Netz befindet. Einen Sync kann man wie gewohnt durch iTunes initiieren oder über das Gerät in den Einstellungen. Ausserdem wird automatisch einmal pro Tag beim Anschliessen des Ladekabels synchronisiert.

Benachrichtigung per Blitz: Neue Nachrichten (SMS, iMessages, eMails, Facebook etc.) kann man sich jetzt nicht nur per Ton und Vibration, sondern auch per LED-Blitzlicht anzeigen lassen! Die Funktion ist unnötigerweise versteckt unter Einstellungen – Allgemein – Bedienungshilfen – LED-Blitz bei Hinweisen. Kleiner Tipp am Rande: Die Funktion kann Nachts etwas nerven… Bedenkt dies beim Aktivieren!

Fotos in der Kamera-App: Die Kamerafunktion hat bekannterweise ein paar nette Features bekommen. Allem voran der Auslöser via Lautstärke-Hardwareknopf, was längst überfällig war. Auch ganz nett: Ein Wischer nach rechts bringt einem direkt zum letzten geschossen Foto, durch einen Wischer nach Links kommt man wieder zurück in den Fotomodus!

Ich hoffe, ich konnte euch ein paar Funktionen näher bringen, von denen ihr vielleicht bislang nichts wusstet, oder sie vergeblich gesucht habt. Schaut euch ruhig mal die koppelten Einstellungen an. Ich wette, darin befinden sich auch einige andere Features (auch alte) von denen ihr bisher nichts wusstet.

Viel Spass beim Entdecken!

Plattenkritik: White Lies – Ritual

White Lies sind zurück. Die Britische Alternative-Rockband rund um Sänger Harry McVeigh legten mit dem 2009 erschienenen Album To Lose My Life und der gleichnamigen Single ein brillantes (und erfolgreiches) Debüt hin. Heute wurde das zweite Album veröffentlicht: Ritual.

Die erste Singleauskopplung Bigger than us läuft ja bereits seit Wochen in der Rotation und belegt eindrucksvoll, dass die Londoner keine One-Hit-Wonders sind. Das Album knüpft nahtlos an den Vorgänger an und doch ist eine Weiterentwicklung deutlich zu hören. Man vernimmt einen verstärkten Einsatz elektronischer Einflüsse, der ausgezeichnet mit der prägnanten Stimme McVeighs harmoniert. Aber auch Experimente mit Streichinstrumenten (Anspieltipp: Strangers) lassen ein deutliches musikalisches Reifen verkünden. Das Album gefällt auf Anhieb und doch haben viele Tracks Grower-Qualitäten, die dafür sorgen werden, dass die knapp 49 Minuten sehr oft meinen Alltag beschallen werden. Definitiv ein Kandidat für die 2011er Top Ten!

Mein aktueller Lieblingstrack: The Power & The Glory

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Ich muss meine Top Ten erweitern!

Ich möchte mich erst einmal für das Feedback auf meine musikalischen Top Ten bedanken. Auch habe ich mich sehr über die vielen Verlinkungen via Facebook gefreut!

Durch das Blog von „3Toastbrot“ , der/die ebenfalls seine/ihre musikalische Höhepunkte 2010 gebloggt hat, stieß ich auf ein Album, das ich bisher noch nicht kannte und mich bereits nach erstmaligem Durchhören absolut überzeugt hat. Es hat sich im Endspurt des Jahres 2010 noch in meine Bestenliste katapultiert! Die Rede ist von „The Five Stars“ der kanadischen Gruppe Stars. Ich muss mich fast schon schämen, dass ich von denen bislang noch nichts gehört habe. Der Indie-Pop-Stil ist genau mein Ding. Ich kann euch nur empfehlen, mal rein zu hören! Wow!
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