Geschenktipp: Mathmos Thaw

Bild geklaut bei mathmos.de

Erst einmal eine Anmerkung: Dieser Post ist keine Werbung oder in irgendeiner Form gesponsert. Er spiegelt ausschliesslich meine persönliche Überzeugung wider!

Stellt man an sich den Anspruch, gute und originelle Geschenke zu machen, kommt man sehr oft ins Grübeln. Entweder es fällt einem nichts ein, oder man hat einer dieser Personen, die eh schon alles haben.

Sofern das Budget ca. 40€ beträgt (und die sollten einem gute Freunde wert sein) habe ich was tolles für Euch!

Die (der/das) Mathmos Thaw. Es handelt sich hierbei stupide gesagt um einen Teelichthalter. Das wichtigste Teil ist die Silikonform, die man mit Wasser füllt und so einen Eiszylinder herstellen kann. Der Dient dann als „Lampenschirm“ für das Teelicht. Der Clou dabei: Dieselbe Silikonform dient auch als Auffangbehälter für das Schmelzwasser.

Philosophisch gesagt ist der/die/das Thaw eine Symbiose aus den zwei gegensätzlichen Elementen Feuer und Eis.

Dadurch, dass der Eiszylinder immer weiter schmilzt ändert er seine ständig seine optischen Eigenschaften. Zu Anfang ähnelt er Milchglas, gegen Ende wird er nahezu transparent, bis er schliesslich in sich zusammenbricht. Die Lebensdauer des Eiszylinders ist länger als die eines Teelichts, so dass man einen ganzen Abend Freude an der Kerze hat. Ein absoluter Hingucker, den man gerne auf den Tisch stellt!

Das ganze gibt’s unter anderem im Mathmos-Online-Store für 40€. Ein tolles Geschenk für sich und andere! Ich besitze das Teil schon seit einigen Jahren und bin Imme roch fasziniert vom Schauspiel, das es bietet!

Erleuchtung beim Duschen

Beim Duschen bekommt man oft die besten Ideen. Doch das ist nicht das Thema dieses Blogposts! Es geht um meinen neuen LED-Duschkopf! Nachdem ich gefühlte 5000 mal gelesen habe, dass irgendwer bei twitter einen hat und total begeistert davon schwärmt, habe ich dann auch mal beschlossen, einen zu bestellen – und auch ich bin begeistert!

Meines Wissens nach gibt es zwei verschiedene Arten von beleuchteten Duschköpfen. Zum einem die, die ihre Farbe abhängig von der Wassertemperatur ändern (grün = kalt, blau = warm und rot = heiß) und zum anderen die mit automatischen Farbwechsel. Ich habe mich für letzteren entschieden. Es ist eine wahre Wonne, abends bei ausgeschalteten Licht in einem Regenbogen zu duschen.

Es werden beim Betrieb keinerlei Batterien benötigt, da der Strom einfach durch einen eingebauten Dynamo erzeugt wird. Ich kann Euch nur an Herz legen, euch auch einen zu kaufen! Die 20€ bei eBay waren gut angelegt und auch nicht wirklich zu viel Geld. Ich habe euch noch ein kleines Video erstellt, um das Teil in Aktion zu zeigen. Und nein, ich bin nicht auf dem Video zu sehen. Ob das eine Enttäuschung oder eine Erleichterung ist, müsst ihr selbst entscheiden…

(Musik unter CC-Lizenz. Urheber: pornophonique)

Nintendo 3DS – Ein kurzer Test

Am 25. März ist es soweit: Nintendos neue mobile Spielkonsole, der 3DS, kommt in Deutschland in den Handel. Das besondere daran ist das autostereoskopische Display, welches die Darstellung von dreidimensionalen Inhalten ohne Hilfe einer speziellen Brille ermöglicht.

Da ich Mitarbeiter des Promotionteams bin, welches den Launch am P.O.S. begleitet, bin ich in der glücklichen Lage, das gute Teil bereits seit einiger Zeit benutzen kann und somit auch einige Erfahrungen sammeln konnte.

Ich bin durchaus begeistert von dem Gerät. Das Display überzeugt bereits im 2D-Modus (zumindest im Vergleich zum Vorgängergerät, dessen Auflösung nicht mehr wirklich aktuell ist). Aber im neuen 3D-Modus macht es erst richtig Spass! Der Effekt funktioniert wirklich sehr gut und ich bin gespannt, was die 3rd Party Developer und vor allem Nintendo selbst da rausholen werden. Spielen konnte ich bislang leider erst das vorinstallierte Material (die Augmented Reality-Demo Face Raiders) und eine Demoversion von Pilotwings Resort. Gerade Letzteres überzeugt mit einem perfekten Ausnutzen der räumlichen Tiefe. Dazu kommt die Steuerung mit dem sehr gut gelungenem, neuen analogen Steuerstick, der an den der PSP erinnert.  Anfang nächste Woche bekomme ich dann noch Super Streetfighter 4 3D Edition dazu, worauf ich mich sehr freue.

Nachteil an der verwendeten Display-Technologie ist der geringe Bereich, in dem man den 3D-Effekt sehen kann. Nicht nur, dass kein Zuschauer dem Spieler über die Schulter schauen kann, der Spieler selbst ist auch in der Wahl der Sitzposition und Haltung des Gerätes eingeschränkt. Wird das Gerät ein wenig zu Seite geneigt, verabschiedet sich die räumliche Darstellung nicht nur, das Bild wird dadurch sogar generell schwer erkennbar.  Aus diesem Grunde verstehe ich nicht, warum Nintendo dem 3DS die Neigungssteuerung verpasst hat. Autorennspiele, bei denen man durch Neigung steuert machen durchaus Spaß, was das iPhone sehr gut zeigt, aber auf einem Gerät wie dem neuen Spross von Nintendo wird das mit Sicherheit zu Problemen führen. Mal schauen, ob es die Developer trotzdem versuchen werden.

Genau dasselbe bei A.R.-Spielen: Es macht durchaus Spass, wenn die reale Umgebung in einem Spiel mit Hilfe der Kamera verwendet wird. Doch das permanente Einhalten des richtigen Blickwinkels für das räumliche Sehen mindert diesen Spass doch arg.

Ein weiterer Kritikpunkt ist  die Kamera. Natürlich ist eine Spielkonsole (genauso wenig wie ein Mobiltelefon) kein Kameraersatz. Aber eine etwas bessere Kamera täte dem System wirklich gut. Was nützt die Möglichkeit, 3D-Fotos zu erstellen, wenn diese nur bei perfekten Lichtverhältnissen halbwegs vernünftig aussehen? Auf einem 40 Zoll 3D-TV dargestellt werde die Aufnahmen mit Sicherheit miserabel aussehen.

Die Verarbeitung hingegen ist Nintendo-typisch gelungen. Klar wird man mit der Zeit den einen oder anderen Kratzer am Gerät haben, aber ich bezweifel, dass ein Sturz grossartig was am Gerät zerstören wird. Jeder, der eine Wii besitzt weiss, dass kein Wohnzimmertisch oder Kopf eines Mitspielers/Zuschauers (und sei er noch so holzig…) einer Wiimote etwas anhaben kann. Das beherrscht Nintendo wirklich!

Mein Fazit: Der 3DS ist eine wirklich gelungene Konsole und eine würdige Fortsetzung des Ur-Gameboys. Ob er in Zeiten von jährlich aktualisierten iPhones und der wachsenden Vormachtstellung von Android-Phones eine reelle Change hat, Kassenschlager zu werden, wird sich zeigen. Doch Mario– und Zelda-Fans werden ihn sich mit Sicherheit kaufen. Und das sind nicht wenige.

P.S.: Die von mir unterschriebene Verschwiegenheitserklärung verbietet es mir leider Fotos zu veröffentlichen. Ihr findet aber genug auf Nintendos Homepage oder auf unserer Lieblingsdatenkrake