Internet-Basics: Spieleanfragen in Facebook deaktivieren


Immer wieder lese ich bei Facebook Unmutsbekundigungen meiner Freunde über nervende Spieleanfragen von anderen Usern. Neuerdings wieder häufiger durch die Profilbildchen von „Sagsmitbildern“. Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl diese Unmutsbekundigungen, als auch die meiner Meinung nach einfallslosen „Sagsmitbildern“-Bilder mindestens genauso nerven wie die Spieleanfragen selbst, verstehe ich nicht ganz, wo das Problem ist. Lassen sich diese anfragen doch kinderleicht deaktivieren. Da dies aber wohl manche Leute nicht können, gibt’s für alle Unwissenden mal eine kleine bebilderte Anleitung. Dann müsst ihr im Gegenzug mich auch nicht mehr mit den Unmutsbekundigungen nerven.

Eine Win-Win-Situation!

Hier ist eine Anfrage. Wenn man nicht über das Benachrichtigungssystem dorthin gekommen ist, kommt man auch ganz leicht zu seinen Nachrichten, indem man in der Menüspalte links in Facebook unter dem Punkt „Anwendungen“ auf „Anwendungsanfragen“ oder „Spieleanfragen“ klickt. Bei der Anfrage klickt man zuerst einfach auf das „X“

Als nächstes klickt man dann auf „[Anwendungsname] blockieren“ und man bekommt von dieser Anwendung keine weiteren Anfragen. So schwer ist das doch nicht, oder?

Will man jetzt noch alle Meldungen auf den Pinnwänden der Freunde deaktivieren fährt man einfach mit dem Mauszeiger über diese Meldung, so dass in der rechten, oberen Ecke der kleine Haken erscheint. Dort klickt man dann drauf und wählt „Alle Beiträge von [Anwendungsname] verbergen“ aus.

Schwups, wird man durch diese Anwendung nicht mehr belästigt. Immer wenn es was Neues gibt, was einem nervt kann man den Vorgang mit ein paar Klicks wiederholen und man hat wieder seine Ruhe.

Entscheiden man sich dann doch dafür, dass man eine Anwendung benutzen möchte, klickt man in Facebook ganz rechts oben auf den kleinen Pfeil, wählt „Privatsphäre-Einstellungen“, dort klickt man dann unter „Blockierte Personen und Anwendungen“ auf „Blockierungen verwalten“  und man kann einzelne Anwendungen dann zurück in die Sichtbarkeit hieven.

Ist doch alles nicht so schwer, oder?

Das Blog des Monats: Oktober 2011- The Facebook Blog

Wir alle sind bei Facebook. Wir alle nutzen es täglich. Und wir alle merken, dass Facebook ständig am System schraubt: Features werden verändert, hinzugefügt oder gestrichen. So gehört sich das auch für eine moderne Plattform. Was passiert, wenn sich ein Social Network auf den ersten Erfolgen ausruht sieht man bei den VZ-Netzwerken. Stillstand ist Tod.

Doch immer wieder merke ich, dass viele User mit den Änderungen auf der Plattform ihrer Wahl etwas überfordert sind. Und dann wird behauptet, dass Facebook neue Funktionen implementiert ohne sie zu erklären. Dies ist schlicht gesagt falsch!

Zum einem gibt es bei den wichtigsten Neuerungen eine Guided Tour (und die sollte man mal machen anstatt sie wegzuklicken)

Zum anderen unterhält Facebook ein eigenes Blog, wo solche Änderungen im Vorfeld beschrieben werden. Es lohnt sich definitiv mal reinzuschauen, um zu erfahren, was es neues gibt/gab/geben wird. Dann muss niemand mehr sagen: „habe ich nicht gewusst“

Zum Mitschreiben: blog.facebook.com

Neue Sicherheitslücke bei Facebook

Bild under CC-Lizenz. Author: Maxo, Quelle Wikimedia Commons

Eigentlich gehöre ich nicht zu dein Leuten, die Angst um ihre Privatsphäre haben und bei jedem neuen Onlinedienst (á Google Streetview, Facebook etc) Angst vor dem Ausverkauf ihrer Daten haben. Eher sehe ich mich auf der Seite der Post-Privacy-Anhänger. Trotzdem erwarte ich von einem Diensteanbieter, dass dessen Privacy-Maßnahmen auch so funktionieren, wie sie gedacht sind. Und das tun sie leider nicht immer, wie ich jetzt bermerken musste.

Kürzlich habe ich mir die Mühe bei Facebook gemacht und diverse Freundeslisten bei Facebook erstellt, um dieses Feature in meine alltägliche Nutzung zu integrieren. Zum einen nutze ich dieses, um Postings nur für relevante Personen sichtbar zu machen (niemanden ausserhalb meines Heimatortes interessieren lokale Ereignisse) zum anderen aber auch, weil ich bei bestimmten Themen nicht will, dass jeder mitbekommt, welche Meinung ich dazu habe. Dies schien auch ganz gut zu funktionieren, bis ich vor kurzem von einer Freundin gefragt wurde, warum sie einen von mir geposteten Artikel nicht in meinem Stream sehen konnte.

Explizit ging es um einen Artikel bei SpOn, den ich nur für die Mitglieder einer meiner Listen gepostet habe. Angesprochen darauf wurde ich aber von jemanden, der nicht in dieser Liste war! Wie konnte sie dann nur wissen, dass ich diesen Artikel gepostet habe? Die Antwort hat mir zu denken gegeben.

Spiegel Online benutzt ein von Facebook zur Verfügung gestelltes Widget, das „Activity Feed Plugin“ Es hat die Funktion, Seitenbesucher zu zeigen, welche Facebook-Freunde Inhalte des Anbieters auf Facebook geteilt haben. Dies ist durchaus eine nette Funktion.

Dummerweise nimmt dieses Plugin keinerlei Rücksicht darauf, ob die geteilten pages öffentlich oder nur für eine eingeschränkte Nutzerzahl gepostet wurden. Nein, dort tauchen grundsätzlich alle geteilten Inhalte auf! Somit kann jeder meiner Facebook-Kontakte sehen, was ich von einer Seite geteilt habe, die dieses Plugin benutzt, auch wenn es eigentlich gar nicht für seine Augen bestimmt war! Jeder sollte sich also zweimal überlegen, was er  für einen eingeschränkten Nutzerkreis postet, denn unter Umständen erfahren es die anderen trotzdem!

Hier ein paar Screenshots dazu:

Dieses Posting habe ich nur für die Liste „Müll“ gepostet. Diese habe ich zur Demonstration erstellt. Sie enthält keinerlei Mitglieder. Niemand auf Facebook kann somit sehen, dass ich diesen Artikel geteilt habe.

Das Activity Feed-Plugin auf SpOn. Dadurch kann jeder meiner Freunde sehen, dass ich den Artikel geteilt habe, eben auch diejenigen, die nicht in der betreffenden Liste sind!

Das Löschen eines Beitrages auf Facebook führt keinesfalls dazu, dass es auch in dem Seitenwidget verschwindet! Nur das weitere Posten mehrerer anderer Artikel führt dazu, dass der Artikel weiter nach unten wandert.

Dieses Problematik ist meiner Meinung nach ein eklatanter Fehler in der Facebook-API und bedarf einer dringenden Änderung!

Übrigens: Ihr dürft diesen Artikel ruhig auf Facebook teilen. Auch für bestimmte Listen – ich verwende dieses Plugin nicht auf mobos-welt.de 😉

Facebook ungefiltert

Facebook schraubt ständig an seiner Seite rum. Dies ist zum Einem sehr löblich, denn Stillstand bedeutet Tod (Die VZ-Netzwerke können ein Lied davon singen…), zum Anderem aber auch teils verwirrend, teils unerwünscht. So hat Mark Zuckerbergs Unternehmen seit einiger Zeit einen Filter eingebaut, der dafür sorgt, dass nicht alle Statusnachrichten der Freunde angezeigt wird. Nach welchem Prinzip was gefiltert wird weiss wohl niemand ausser den Jungs und Mädels aus Menlo Park.

Bei mir schleicht sich da immer das unschöne Gefühl ein, ich würde was verpassen. Mit dem Erneuten Re-Design in dieser Woche ist das Ganze noch ein wenig ungeklärter. Also habe ich mich mal auf die Suche gemacht, sich seine Timeline ungefiltert anzuschauen.

Fündig wurde ich unter:

Mein Profil (also auf den eigenen Namen klicken) – Abonnements (in der Spalte links unter dem Profilbild – Abonnements von Freunden

Will man jetzt Alles von Allen sehen kommt, je nach Größe der Freundesliste, mehr oder weniger viel Arbeit auf einem zu: Wandert man mit dem Mauszeiger auf den „abonniert“-Button, bekommt man die Möglichkeit, sich die Anzahl der Freundesaktualisierungen einzustellen. Standardmässig ist „Die meisten Aktualisierungen“ eingestellt. Ändert man das Ganze auf „Alle Aktualisierungen“, so wird der Stream desjenigen Freundes uneingeschränkt angezeigt. Ich habe dies bei allen meinen Freunden so eingestellt und dementsprechend viel Zeit dafür gebraucht. Doch das Wissen, nichts mehr zu verpassen beruhigt doch irgendwie.

Eine kleine Änderung bei Facebook

Kurz nachdem ich heute etwas über eine Änderung in Facebook gelesen habe (Man muss jetzt kein „@“ mehr in einem Beitrag schreiben, um eine Person zu verlinken) ist mir selbst etwas aufgefallen, was ich bisher noch nirgends erwähnt gesehen habe:

Wenn eine Antwort unter einem Beitrag wieder löscht (durch das Drücken vom MouseOver-X) verschwindet nicht mehr der geschriebene Text, sondern man kann ihn weiter bearbeiten. Da es mir seit der Umstellung bereits mehrfach passiert ist, dass ich aus Versehen die „Enter“-Taste gedrückt habe und so versehentlich verfrüht irgendwelche unvollständigen Antworten erstellt habe, begrüße ich dieses Feature sehr!

Schön, dass sich Facebook nicht auf seinen Erfolgen ausruht, sondern ständig Verbesserungen und neue Features nachschiebt, auch wenn es nur Kleinigkeiten wie das eben Beschriebene sind.

Die VZ-Netzwerke und der liebe Datenschutz

Anmerkung zu Beginn: Ich gehöre nicht zu der Fraktion von Deutschen Leuten, die Angst vor den sogenannten „Datenkraken“ wie Facebook, Apple, Google & Co haben. Ich halte die Weitergabe von persönlichen Informationen zur gezielten Werbung für vollkommen legitim als Tausch gegen gut gemachte und kostenlose Angebote. Die wirklichen Datenschutzverstöße kommen vom Staat, nicht von der Industrie. Man sollte beginnen da zu differenzieren!

Doch wenn ein Angebotsbetreiber groß damit wirbt, den Datenschutz ernster als andere zu nehmen, sich aber nicht wirklich dran hält, dann irritiert mich das schon etwas!

Kürzlich habe ich mein Profil bei dem ehemaligen Vorzeige-Social-Network „StudiVZ“ gelöscht. Ich habe das Netzwerk nicht mehr wirklich genutzt, konnte die ewigen Verschlimmbesserungen (ich sag nur „der neue Plauderkasten“) nicht mehr ertragen. Keinerlei wirkliche Innovationen in der letzten Zeit. Hinzu kommt, dass ich durch Facebook und twitter bereits mehr als genug Zeit auf Social-Network-Plattformen verschwende verweile.

Die einzigen wirklichen Innovationen, die es in den Communitys des Holzbrinck-Verlages in der letzten Zeit gab, waren die Bestrebungen zum Datenschutz, die sie sich auf die Fahnen geschrieben haben. Gerade im Land der Datenschutzschisser dürfte es ihnen so einige User zusätzlich eingebracht haben. Dass sie das nur auf Druck der Datenschützer gemacht haben, nachdem sie einige Skandale hinter sich hatten, scheint so mancher dabei vergessen zu haben. Und angesichts der ständig wachsenden Dominanz von Facebook verkommen die ach so edlen Ziele doch eh nur zu Marketing-Maßnahmen, um das Ruder des sinkenden Schiffes doch noch herum zu reißen.

Umso erstaunter war ich, als ich feststellen musste, dass sie es scheinbar doch nicht so ernst mit ihrem Datenschutz nehmen.

Besucht man ihre Seite und schaut sich den Text an, den sie unter Datenschutz verlinkt haben ließt man folgendes:

Wenn Du etwas löschst, ist es auch weg. Restlos.

sowie

Für uns gilt das strenge deutsche Datenschutzrecht – und wir nehmen das ernst!

Durchaus ehrbare Aussagen. Wie kommt es dann allerdings, dass ich 6 Tage NACH dem Löschen meines Profils den Newsletter der VZ-Netzwerke erhalte? Scheinbar befindet sich meine eMail-Adresse doch noch auf deren System, obwohl sie doch hoch und heilig versprechen, dass meine Daten bei denen gelöscht sind? Ich konnte mich dann zwar aus deren Verteiler austragen, aber es bleibt doch ein fader Beigeschmack und die Gewissheit, dass ihre Versprechungen wohl doch nicht ganz wahrheitsgemäß sind.