Musiktipp: Aucan – Black Rainbow

Drüben im Freeqnet bin ich auf eine Band aufmerksam geworden, dich mich sofort geflashst hat – Aucan. Nachdem ich mir die dort geposteten Youtube-Vids angeschaut habe, hatte ich sofort einen iTunes-Klickimpuls und habe mir das aktuelle Album „Black Rainbow“ gekauft. Ein Wahnsinns Sound! Ich bin begeistert. Hätte ich das Album schon letztes Jahr gekannt (Erscheinungsdatum: Februar 2011) wäre es garantiert auch in meinen Top 10 gelandet! Da die Freeqnet-Rezession alles sagt, was gesagt werden muss, verzichte ich mal auf eine eigene Kritik.

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EDIT: Aucan sind bald auch auf Tour im Deutschsprachigen Raum! Vielleicht ist ja für Euch was dabei!

23.03.12 (CH) Zug – I 45
24.03.12 Bayreuth – Glashaus
30.03.12 Köln – MTC
31.03.12 Wiesbaden – Kulturpalast
02.04.12 Hamburg – Astrastube
03.04.12 Dresden – Scheune
06.04.12 Berlin – Naherholung Sternchen
07.04.12: Nürnberg – K4

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Deutschsprachige Musik

Ich muss doch mal wieder was über das schönste Thema der Welt bloggen!

Den Großteil deutschsprachiger Musik finde ich Scheiße. Mit Schlager und Volksmusik kann ich nichts anfangen. Deutscher Hip Hop ist in der Regel vollkommen Niveaulos, ganz abgesehen davon, dass Hip Hop eh nicht meine Musik ist. Dann gibt es noch so Gruppen wie Silbermond und  Juli, die zwar ganz OK sind, aber mich auch nicht unbedingt vom Hocker hauen. Wir sind Helden und 2Raumwohnung sind aus dieser Richtung noch etwas besser, aber wenn ich die Wahl habe, lasse ich meine Musik dann doch lieber mit englischsprachicher Musik beschallen. Doch irgendwie drängt sich bei mir das Gefühl auf, dass sich langsam was ändert und einige deutschsprachige Bands in den Mainstream gespült werden, die wirklich richtig gut sind. Ich hoffe doch mal, dass sich dieser Trend fortsetzen wird. Danke, Musikindustrie!

Übrigens: Ich weiss, das Ausnahmen immer die Regel bestätigen…

Das Blog des Monats – Dezember 2011: Lauschrausch

Es gibt doch im Prinzip nur 3 Themen, über die man bis zum Erbrechen diskutieren kann: Sex, Drugs und Rock´n´Roll (naja, und Apple…). Bei den ersten beiden kann man in Deutschland ganz schnell juristische Probleme bekommen, den Jugendschutz wird hier ganz groß geschrieben. Aber über Musik kann man ja reden!

Das dachten sich auch die Jungs und Mädels hinter Lauschrausch. Während ihres Studiums kannten sie laut Aussage einer der Autorinnen nur ein Gesprächsthema: Musik! Und genau das hat ihnen nach dem Studium gefehlt: Das diskutieren über eines der schönsten Dinge der Welt. Also haben sie das Lauschrausch-Blog ins Leben gerufen. Und da sich deren Musikgeschmack in großen Teilen mit meinem deckt, bin ich dort ein regelmäßiger Leser und habe bereits die eine oder andere Neuentdeckung machen können. Für Musikfans ist es also ein sehr besuchenswertes Blog.

zum Mitschreiben: lauschrausch.wordpress.com

 

Übrigens: Ich werde diese Kategorie 2012 nicht weiter fortsetzen. Stattdessen wird es eine neue „…des Monats“ Kategorie geben. Seit gespannt!

Meine Top 10 Alben 2011

Verdammt, das Jahr ist fast schon wieder vorbei! Tempus fugit! Also wird es Zeit für meinen musikalischen Rückblick! Nachdem meine Top 10 im letzten Jahr eine Menge positive Rückmeldungen nach sich zogen, habe ich mich schon das ganze Jahr auf die Neuauflage gefreut! Hier sind also meine Favoriten aus 2011. Es ist wieder eine vollkommen willkürliche Reihenfolge und kein Ranking. (und ja, ich weiß, dass man Musik auch bei Amazon und im Fachhandel kaufen kann)

The World Domination machen sich rar. Gigs, die man an einer Hand abzählen kann, eine selten aktualisierte Homepage und ein sporadisch aktualisiertes Facebook-Profil. Doch auf der anderen Seite haben sie dieses Jahr den Kracher „Hungry Men“ herausgebracht. Ein Album zum Abfeiern! Was das für ein Musikstil ist? Das sollte jeder selbst beurteilen, denn die Band rund um Northern Lites Ex-Gitarristen Valerian Herdam lässt sich in keine Schublade stecken. Und dort gehören sie definitiv auch nicht hin! Sondern eher in einen stickigen Keller mit fetter PA mit einer ausreichend große Tanzfläche voller musikgeiler Freaks… Solltet ihr mal Gelegenheit haben, eine der wenigen Auftritte von TWD besuchen zu können, nutzt sie!

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Was braucht man, um glücklich zu sein? Auto? Haus? Boot?

Nein, es ist viel einfacher: Eine grüne Wiese, qualitativ hochwertiges Marihuana und ne Möglichkeit, die Fleet Foxes zu spielen. Mehr bedarf es nicht. Bereits das Debütalbum „Fleet Foxes“ 2008 hat mich beeindruckt. Ich hätte nicht gedacht, dass so eine Art von Hippie-Musik überhaupt noch gemacht wird. Und die Jungs aus der Musikhochburg Seattle sind verdammt konsequent: Ihrem Sound  hört man schwer an, aus welcher Zeit sie stammt. Wer zeitlose Folkmusik zum Träumen sucht, ist auch bei „Helplessness Blues“ perfekt aufgehoben!

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Album bei iTunes

„EUPHORIC /// HEARTBREAK \\\“, das letzte Album der, kaum zu überhören, aus Schottland stammenden Band Glasvegas habe ich bereits hier besprochen. Und wie ich bereits zum Release des Albums vermutet habe, hat sich das gute Stück des Öfteren in meinem Gehörgang geschlichen.
Großartig!

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Die spannendste Musik ist doch meistens die, die sich in keinerlei Schubladen stecken lässt. Und so ist es mir unmöglich zu sagen, was für ein Musikstil IAMX eigentlich machen. Selbst die Hilfe eines großen Fans, der bei seinen Facebook-Freundeskreis mal nachgefragt hat, hat nicht wirklich zu einem zufrieden stellendem Ergebnis geführt. „Pornös“ war da noch die originellste Antwort. Aber eigentlich muss man auch keine passende Schublade finden: IAMX ist einfach IAMX! Und das 2011er-Album „Voltaire Times“ erst recht!

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Genauso schwer zu definieren ist auch die Musik von Fujiya & Miyagi.
Und hier kommt dann auch zusätzlich noch dazu, dass man sich die korrekte Schreibweise des Bandnamens kaum merken kann. Ganz zu schweigen vom Namen des aktuellen Albums, „Ventriloquizzing“, der wahrscheinlich noch nie irgendwo auf diesem Planeten ohne Copy & Paste geschrieben wurde. Das britische Duo beschreibt laut Wikipedia ihre Musik als eine eigenartige Mischung aus James Brown auf Valium und Wire umgesattelt auf Popmusik. Damit kann man sich zufrieden geben!

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Auch das diesjährige Album der White Lies habe ich bereits hier besprochen. Ich habe „damals“ bereits gemutmaßt, dass „Ritual“ ein heißer Kandidat für die Top10 ist.

Und tatsächlich ist es so gekommen!

Man, was bin ich schlau!

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Coldplay dürfte wohl die Mainstreamigste Band in den Top 10 sein. Egal, sie machen einfach gute Musik. Und nach dem rührenden Auftritt auf der Trauerfeier von Steve Jobs muss man sie einfach mögen! „Mylo Xyloto“ ist sauberer Brit-Pop wie er im Buche steht.

Nach dem genialem „Viva La Vida“ hätte man sich kaum vorstellen, dass Chris Martin & Co. noch einen drauflegen können. Aber das ist ihnen definitiv gelungen!

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Kennt ihr das: Ihr habt den ganzen Tag einen Ohrwurm im Kopf, obwohl ihr das Lied gar nicht gehört habt? Wenn ihr dabei auch noch Lächelnd mit dem Kopf nickt und euch freut, dass es mal NICHT ein Song ist, der euch nervt? Genau das hatte ich in letzter Zeit häufiger mit „Days are forgotten“ von der aktuellen Platte von Kasabian „Velociraptor“, die ich bereits hier besprochen habe. Eins Wahnsinns-Song auf einem Wahnsinns-Album von einer Wahnsinns-Band!

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Auf The Black Keys bin ich erst in diesen Tagen gestoßen. Irgendwie hatte ich den Hype um das Album „El Camino“ vollkommen verpasst. Doch scheinbar war er genauso groß, wie im letzten Jahr bei Arcade Fire (beide Bands haben fett Emmys abgesahnt). Doch besser spät als nie! Und so fiel es mir sehr leicht, das in meiner Sammlung brandneue Blues-Rock-Album in meine diesjähriger Top 10 aufzunehmen. Erfrischend neu, erfrischend anders. Oder wie der SPIEGEL schreibt: Music to cook crystal meth by. Perfekte Beschreibung finde ich!

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Das ich riesiger Fan von Northern Lite bin, dürfte den einen oder anderen Leser oder RL-Bekanntem bereits aufgefallen sein… Und so dürfte es für Niemandem eine allzu große Überraschung sein, dass die Erfurter es auch 2011 wieder in meine Liste geschafft haben (als einzige Band zum zweiten Male!) „I Like“ habe ich bereits hier besprochen und es wieder ein typisches Northern Lite Album: Anders als die anderen, aber doch unverkennbar Northern Lite. Mehr muss dazu nicht gesagt werden!

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This is it!

Postet doch mal eure Meinung und eure Jahresfavoriten in den Kommentaren!

Übrigens: Wahrscheinlich noch dieses Jahr wird es eine Musikalische Überraschung auf mobos-welt.de geben. Seit gespannt!

Musiktipp: Northern Lite – I Like

Leute mit Geschmack mussten dieses Jahr zweimal besonders lange warten: Aufs neue iPhone und auf das neue Album von Northern Lite. Das iPhone 4S steht seit dem 14.Oktober in den Regalen (sofern es mal nicht vergriffen ist) und die neue Northern Lite – Platte seit heute. Auch ich war überglücklich, als der Paketmann mir das Päckchen schon gestern mit der Vinyl und der CD in die Hand gedrückt hat.  Und auch wenn uns Herr Kubat und Co. Regelmässig mit Appetithäppchen wie Gratis-Songs, Musikvideos und Snippets versorgt haben, wurde die Wartezeit doch echt langsam unerträglich. Doch endlich ist es soweit und wir können das Wiedergabegerät unserer Wahl starten. Bei mir war es als allererstes natürlich mein Plattenspieler.

Natürlich fällt es mir als langjähriger Fan naturgemäß etwas schwer das Ganze etwas neutral zu beurteilen. Doch ich kann mir einfach gar nicht vorstellen, wie man dieses geniale Machwerk nicht lieben kann! Der Tenor ist diesmal extrem elektronisch, die Gitarren treten wesentlich mehr in den Hintergrund. Rockige Nummern wie „Letters & Signs“ oder „Girl with a gun“ fehlen dieses Mal komplett. Trotzdem fehlt dem Hörer auf der Scheibe nichts. Northern Lite haben noch nie das gemacht, was man erwartet hat  und genau das macht sie so innovativ.

Los geht’s mit der ersten Single „Black day“. Sie gibt einen perfekten Ausblick auf das, was danach folgt: Andreas´ unverwechselbare Stimme, chillige aber treibende Beats und eine dezente Gitarre. So hört sich Northern Lite Ende 2011 an!

Es folgen weitere Highlights, mal groovy (We are), mal chillig (Running), mal die etwas härtere Gangart (I Like), immer Tanzbar und vor allem: Typisch Northern Lite!

Ich kann es kaum erwarten, die neuen Songs auch mal Live zu hören!

Meine Absolute Empfehlung! Der Alumnate ist Programm!

Übrigens: Auf iTunes befinden sich noch zwei Bonus-Tracks und das Album kostet dort nur 7,99€ !

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Northern Lite – Black Day

In Erfurt tut sich momentan mal wieder einiges: Nachdem Northern Lite im Juli „Raise the Dead“ als Gratisdownload veröffentlicht haben und letzte Woche  „One soul to sell“ auf Soundcloud präsentierten, folgte jetzt gerade der nächste Streich: Die Veröffentlichung des ersten Videos zum neuen Album. Die Vorfreude steigt immer mehr!

Musiktipp: Kasabian – Velociraptor!

Das letzte Album von Kasabian, West Ryder Pauper Lunatic Asylum,  fand ich ganz gelungen und die Single „Fire“ hat mir besonders gut gefallen. Dies hat dafür geführt, dass die Platte des öfteren mal in meine Playlist gerutscht ist, ohne dass ich  ihr  eine allzu große Beachtung geschenkt habe. Dies hat sich mit Velociraptor! schlagartig geändert. Eher zufällig habe ich mitbekommen, dass die vier Briten rund um Sänger Tom Meighan was Neues released haben. Da ich den Vorgänger wie gesagt ganz passabel fand, dachte ich mir mal, dass ich den Jungs eine Change gebe.

Eine gute Entscheidung! Velociraptor! ist eine musikalische Offenbarung! Eine perfekte Mischung aus Psychedelisch angehauchten Rock, einigen elektronischen Elementen, wohldosierter Orchesterunterstützung und einer Menge musikalischer Zitate. SO macht man heutzutage gute Musik!  Egal welche Band Du magst, du wirst sie in der Scheibe zitiert hören! Wahnsinn!

Kauft sie euch, ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr es bereuen werdet!

Anspieltipp: ALLES!

Und jetzt lasst mich in Ruhe. Ich muss die Repeat-Taste drücken.

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Neues von Northern Lite

Es sollte eigentlich jeder wissen, dass ich ein großer Fan von Northern Litte bin. Und so kann ich es kaum erwarten, bis das nächste Album kommt. Jetzt haben die Jungs aus Erfurt, die jetzt (leider) wieder zu dritt sind endlich Neuigkeiten aus dem Sack gelassen! Der nächste Longplayer wird am 25.11 erscheinen und wird auf dem Namen „I Like“ hören. Um die Wartezeit zu verkürzen, gibt es wieder einen kompletten Song im Netz zu hören: „One Soul to Sell“

Die unverwechselbare Stimme von Andreas, diesmal eine ziemlich chillige Gitarre und ein softer aber schneller Beat machen den Song zu einem typischen Northern Lite Song, der genau das erreicht, was er soll: Die Vorfreude aufs Album wachsen lassen! Ob die Covergestalltung typografisch gefällt oder nicht sei einmal dahingestellt, es kommt nunmal auf andere Sachen an…

Wie beim letzten Song „Raise the Dead“ habe ich mir auch diesmal wieder die Freiheit genommen einen iPhone-kompatiblen Klingelton zu erstellen! Ihr könnt ihn hier downloaden! Viel Spass damit!

Das Album lässt sich bereits jetzt vorbestellen CD+Vinyl), was hoffentlich viele von euch machen werden! Und auch dieses Jahr werde ich mich freuen möglichst oft „wie jedes Mal wenn wir hier sind haben wir ein neues Album mitgebracht“ zu hören. Ich freue mich auf die Konzerte!

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Bild unter CC-Lizenz. Urheber: Festival Eurockéennes

Gerade kam auf allen möglichen Nachrichtenkanälen, dass Amy Winehouse gestorben ist. Das dies früher oder später geschehen würde hat wohl niemand angezweifelt und verwundert.

Das Erstaunliche daran ist allerdings das Alter: Die Britin wurde 27 Jahre alt. Und das scheint unter Künstlern wohl DAS Alter zu sein, um sich ins Nirwana zu befördern. So reiht sich die grandiose Sängerin ein in die Liste auf der Namen stehen wie

  • Jimi Hendrix
  • Jim Morrison
  • Janis Joplin
  • Kurt Cobain

(Viele weitere Namen finden sich auf Wikipedia)

In der Altersklasse scheint Fr. Winehouse „da oben“ wohl einer Menge cooler Leute zu treffen.

Ruhe in Frieden.