Dieses Jahr relativ spät, aber natürlich darf auch dieses Jahr meine Rubrik „Top 10 Alben“ nicht fehlen. Wie immer ohne Ranking, sondern einfach nur die 10 Alben, die mir dieses Jahr am besten gefallen haben. Ich wünsche einen guten Rutsch!
Editors – The weight of your love Auf das Album habe ich mich gefreut, aber gleichzeitig befürchtet, dass es nicht den Erwartungen entspricht – nach dem grandiosen Papillon auf dem letzten Jahr haben die Britten rund um Frontmann Tom Smith mit seiner unglaublichen Stimme die Messlatte enorm hochgelegt. Doch sie enttäuschten nicht. Gewohnt vielseitig und Hymnentauglich.
White Lies – Big TV Sehr viele Parallelen zu den Editors: Prägnante Stimme und eingängige britischer Indierock. Und ebenfalls ein würdiger Nachfolger der letzten beiden Alben.
Franz Ferdinand – Right Thoughts, Right Words, Right Action Vier lange Jahre haben die Schotten gebaucht um nach dem grandiosen „Tonight“ wieder ins Studio zu gehen. Eine harte Zeit, denn Franz Ferdinand gehört bei mir definitiv in die Kategorie „Lieblingsbands“. Doch das Warten hat sich gelohnt: Geile Platte!
Arctic Monkeys – FM Und wieder Musik von der Insel. Irgendwie wohne ich im falschen Land 😉
Northern Lite – Memory Leaks Kein Jahr ohne Northern Lite! Auch wenn ich dieses Jahr hauptsächlich aus Gesundheitsgründen auf kein einziges Konzert gehen könnte sind die Erfurter definitiv auch heute noch die wichtigste Band für mich. Großartige Arbeit – wie immer!
IAMX – The Unified Field Ich muss IAMX unbedingt mal live sehen – eines meiner Vorsätze fürs neue Jahr. Unglaubliches grandioses Album und vielseitig wie eh und je!
Arcade Fire – Reflektor Die ersten Amerikaner in der Liste trumpfen gleich mit einem Doppel-Album auf, der ein würdiger Nachfolge zu dem göttlichen „The Suburbs“ ist.
Placebo -Loud like love Spätestens seitdem ich auf dem grandiosen 1Live Radiokonzert war haben sich Placebo in mein Herz gespielt – alleine schon wegen der außergewöhnlichen Stimme von Brian Molko.
Icky Blossoms – Icky Blossoms Auch Amerikaner können elektronische Musik – wer hätte das gedacht. Tolles Newcomer-Projekt, das viele Facetten der elektronischen Musik berherscht. Sollte man mal beobachten!
Trentemøller – Lost Bei Trentemøller sieht man schon am Namen, dass es europäische Musik ist. Extrem abwechslungsreiche elektronische Musik zum Feiern oder Träumen (oder beides) mit einer gehörigen Portion an Nordeuropäischer Melancholie.
Ich habe auch eine Spotify-Playlist mit allen Songs aller Alben, die ich hier genannt habe erstellt 😉 So könnt ihr vorm Kauf alles Probehören!
Was waren Eure musikalischen Highlights 2013?





Die Art, wie man neue Musik entdeckt hat sich mit der digitalen Revolution radikal geändert. Früher gab es die Möglichkeit, in einem Plattenladen CD´s durchzuhören. Oder man liess den ganzen Tag MTV (ja, da gab es früher Musik…) im Hintergrund laufen und hatte stets Stift und Papier bereit liegen, um seine „Entdeckungen“ aufzuschreiben. Je nach Musikgeschmack boten auch die Media Control-Charts eine Möglichkeit, einiges zu entdecken. Das war einmal. Heute gibt es Social Networks, in denen man seinen Kontakten Musik-emfiehlt, Mit einem einfachen Klick auf „like“ kann man all seinen Freunden von der neusten Entdeckung berichten. Die Entdeckung der grandiosen Band „Imagine Dragons“ verdanke ich auf vielfältige Weise den Produkten von Apple! Die letzte „Keynote“, bei der unter anderem das iPad Mini vorgestellt wurde, wurde per Livestream auf das Apple TV übertragen. Bevor die Veranstaltung begann wurde Musik gespielt. Dort hörte ich dann einen Song, der mir so richtig gut gefiel – It´s Time. Schnell zückte ich mein iPhone, startete Shazam (Musikerkennung) und wusste so, von wem die Musik war. Später habe ich dann am iMac die Musik heruntergeladen. Womit ich sie höre könnt ihr Euch denken… Danke, Imagine Dragons für das fantastische „Night Visions“, Danke Apple dafür, dass ich die Möglichkeit hatte, es zu entdecken!
Über „Lonerism“ von „Tame Impala“ habe ich bereits
Bereits mit ihrem Debüt-Album „Sigh no more“ haben „Mumford & Sons“ es geschafft, sich mit ihrem Folk-Rock in die Herzen zu spielen. Mich selbst hat es überrascht, dass solch eine Musik mich mitreißen kann. Doch das tut sie. Und mit ihrem neuen Album „Babel“ hab en sie ihren Stil perfektioniert. Saubere Musik, die mitreißt. Gehört definitiv in die Kategorie „Muss ich mal Live sehen“ Das weiss ich spätestens, seit ich sie beim iTunes-Festival gesehen habe!
„The XX“ haben mit „Coexist“ ein wunderschönes, chilliges Synthi-Pop-Album auf den Markt geworfen. Musik zum träumen und runterkommen vom Alltag.
Ich sehe mich nicht wirklich dazu in der Lage, die Musik von „Animal Collective“ irgendwie zu klassifizieren. „Experimental“ trifft es wohl am ehesten. Aber man muss Kunst auch nicht in irgendwelche Schubladen stecken, man muss sie nicht verstehen. Man muss sie nur mögen. Und das tue ich! Bereits das Vorgängeralbum mochte ich sehr. Und „Centipede Hz“ ist ebenso großartig. Musik fernab von irgendwelchen Regeln. Seltsam, aber gut!
„The Echo Show“ der Pariser Band „Yeti Lane“ habe ich bereits
Eines meiner absoluten Lieblingsalben in diesem Jahr ist „Django Django“ von „Django Django“
Mit „Mit K“ hat sich Kraftklub als einzige Deutschsprache in meinen persönlichen Top 10 gespielt. Innovative Musik in unserer Sprache! Wow! Und wenn es mir endlich wieder besser geht, will ich die auch mal live sehen. Erstaunlich, wie dieses Album durch die Decke ging. Wahnsinner Erfolg. Verdienter Erfolg!
Das die aktuelle Platte meiner Lieblingsband „Northern Lite“ hier hin gehört ist einer Selbstverständlichkeit! Dieses Jahr haben sie ein grandioses Live-Album mit dem Titel „We are“ veröffentlicht, dass mit 26 Tracks randvoll mit grandioser Musik vollgestopopft ist. Ich will 2013 unbedingt wieder auf ein Konzert, ich habe Entzugserscheinungen!
Last but not least: Das Album „Anxiety“ von „Ladyhawke“ überzeugt auf ganzer Linie. Bereits das Debütalbum gefiel mir sehr gut, aber die neue Platte ist großartig. Muss man erwähnen, dass die Sängerin ein „Aspi“ ist, also am Asperger-Syndrom „erkrankt“ ist? Nein, das muss man nicht, denn auf die Musik kommt es an. Und die ist definitiv hörbar!
