Netzfundstück: Caine´s Arcade

Der 9 jährige Caine Monroy aus Los Angeles hat sich einen kleinen Traum erfüllt und hat sich eine kleine “Spielhalle” hauptsächlich aus Pappe mit unglaublich viel Liebe zum Detail gebaut. Die wurde nicht wirklich von irgendwem beachtet, bis irgendwann der Filmemacher Nirvan Mullik durch Zufall dort war und mitgespielt hat. Gerührt von dem cleveren Jungen hat er das Ganze etwas populärer gemacht. Er hat via Facebook und twitter einen Flashmob gemacht und das ganze zu einem kurzen Dokumentarfilm verwendet.

Absolut rührend. Wenn ihr zufällig mal in L.A. seid, schaut doch mal vorbei… Die Einnahmen von Cannes Zockerparadies ermöglichen dem Kleinen den Besuch des Colleges. Es sind auch Spenden via Paypal möglich. Und ich finde, er hat es einfach verdient!

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Die Hasch-Ampel von Iserlohn

Ich bin aus beruflichen Gründen regelmässig in Iserlohn. An einer viel befahrenen Kreuzung muss ich jedes mal grinsen, da hier ein Hanf-Aktivist ein witziges politisches Statement gesetzt hat. Und dies in beiden Fahrtrichtungen. Das Erstaunliche ist, dass das Ganze schon seit Wochen dort ist, und anscheinend noch keinem Spielverderber aufgefallen ist. Die Adresse ist da auch ganz passend gewählt worden…

Webtipp für Japan-Fans: Candy Japan

Heute habe ich mal wieder einen tollen Webtipp für Euch! Für die meisten von uns übt Japan einen fast schon magischen Reiz auf uns aus. Eine sehr fremde Kultur voller Kuriositäten. Man denke da nur an Automaten für getragene Unterwäsche, Schulmädchenuniformfetische, Mangas & Animes und seltsame Lebensmittel.

Um uns Letzteres ein wenig näher zu bringen hat der Finne Bemme Sepponen, der vor einigen Jahren nach Japan ausgewandert ist, einen tollen Dienst gestartet: candyjapan.com

Für die meiner Meinung nach vollkommen Akzeptable monatliche Gebühr von 16,50€ bekommt man 2 mal pro Monat Post aus dem Land der aufgehenden Sonne. Enthalten sind jedes Mal andere Süssigkeiten zum Probieren. Ich fand die Idee ziemlich witzig, den Preis wie gesagt vollkommen akzeptabel und so habe ich mich da auch angemeldet.

Gestern kam das erste Paket an. Ich habe mich gefreut wie ein kleines Kind. Ein netter kleiner Einblick in eine fremde Kultur. Ich freue mich schon auf den nächsten Umschlag. Übrigens: Das Abo über Paypal ist jederzeit problemlos kündbar. Also probiert es ruhig mal aus!

Zum Mitschreiben: www.candyjapan.com

Update: Übrigens, für alles, die sich Sorgen machen: Der Brief kam aus Tokushima. Die Stadt ist ca. 915km von Fukushima entfernt. Zum Vergleich: Tschernobyl – Berlin: 895 km…

 

 

Deutschland umsonst reloaded

Durch ein Blogpost vom Casi erfuhr ich vom Projekt “Deutschland umsonst reloaded” vom Autor Harald Braun. Der gute Mann hat sich das Ziel gesetzt, ohne einen Cent in der Tasche das komplette Land zu durchwandern und später seine Erlebnisse zu einem Buch zu verarbeiten. Die Idee zu dieser Aktion bekam er durch das Buch “Deutschland umsonst” von Michael Holzach aus dem Jahre 1980, welches Braun scheinbar sehr beeindruckt hat (ich werde es jetzt wohl auch mal lesen) – jedenfalls startet er jetzt, 31 Jahre danach, einen eigenen Versuch. Doch die Rahmenbedingungen sind jetzt anders: Durch das Internet, speziell Facebook sowie sein Blog und die Blogosphäre bieten sich ihm ganz neue Möglichkeiten. So muss der gute Mann nicht wie sein Vorgänger fast ausschliesslich im Zelt übernachten, sondern in der Regel bei wohlgewollten Gastgebern, die seine Aktion spannend finden und ihn unterstützen.

Wie z.B. meine Freundin und ich!

Da der gute Mann noch eine Bleibe in meiner Heimatstadt Hamm suchte haben wir uns entschlossen ihn zu unterstützen und ihm unsere Couch zur Verfügung zu stellen. Am Samstag Abend wird er nach einem langen Marsch von Dortmund nach Hamm bei uns eintreffen und hier übernachten. Ich bin sehr gespannt darauf und freue mich ihn kennenzulernen!

geklaut vom Autor ;-)

Ein langer Weg liegt vor Harald Braun

Vielleicht wohnt ihr ja auch in einer Stadt auf seiner Route und wollt ihn unterstützen! Dann meldet euch doch auch einfach bei ihm!

Ein paar Links:

Sein Blog
Seine Reiseroute
Deutschland umsonst bei Facebook
Audio-Podcast von Geo mit Interview

Das Hakenkreuz als Malvorlage

Gut gemachte Grafitis und Streetart-Werke sind schön und werten meiner Meinung nach die urbanen Beton- und Glasfassaden-Wüsten der Metropolen deutlich auf. Stupides Geschmiere und einfallslose Tags sind aber hingegen bloß Vandalismus und haben mit Kunst genauso wenig zu tun wie ein BicMac mit ausgewogener Ernährung.

Und der Gipfel von all dem sind dann aufgesprühten Hakenkreuze. Bei deren Anblick muss ich mich schämen, in einem Land zu leben, indem es scheinbar immer noch Leute gibt, die nicht aus der Vergangenheit gelernt haben und sich weiterhin auf die kranken Ansichten eines psychopathischen Massenmörders stützen. Fremdschäm galore!

Auf einem Kondomautomaten an einer stark befahrenen Hauptstraße in Hamm (auch noch direkt neben einer Bunkeranlage), prangte wochenlang ein hingeschmiertes Hakenkreuz. Tagtäglich haben es bestimmt hunderte Menschen gesehen, darunter bestimmt auch einige Gäste aus dem Ausland, die dann gleich sehen konnten, in was für einem Land sie zu Gast sind. Einfach nur traurig. Da sich anscheinend niemand dazu genötigt gefühlt hat, die Scheiße zu entfernen, hat wohl jemand auf ungewöhnliche Weise die Sache selbst in die Hand genommen und das Ganze ein wenig verschönert. Ein kleiner Held des Alltags.

Ein kleiner Tipp für Amsterdam-Touristen

Meine Empfehlung: Packt NACH eurem Städteurlaub in Amsterdam eure Tram-Tickets aus der Tasche/Jacke! Ich habe meine In der Brusttasche meiner Jacke gelassen und mich gewundert, warum seit Wochen regelmäßig der Alarm an den Supermarktkassen in Deutschland bei mir losgeht… Dieser wird nämlich durch den NFC-Chip in den Karten ausgelöst! Da ich im Außendienst täglich mehrere Märkte besuche wurde es doch sehr schnell nervig. Dumm nur, wenn man nicht drauf kommt, woran es liegt ;-)

Nintendo 3DS – Ein kurzer Test

Am 25. März ist es soweit: Nintendos neue mobile Spielkonsole, der 3DS, kommt in Deutschland in den Handel. Das besondere daran ist das autostereoskopische Display, welches die Darstellung von dreidimensionalen Inhalten ohne Hilfe einer speziellen Brille ermöglicht.

Da ich Mitarbeiter des Promotionteams bin, welches den Launch am P.O.S. begleitet, bin ich in der glücklichen Lage, das gute Teil bereits seit einiger Zeit benutzen kann und somit auch einige Erfahrungen sammeln konnte.

Ich bin durchaus begeistert von dem Gerät. Das Display überzeugt bereits im 2D-Modus (zumindest im Vergleich zum Vorgängergerät, dessen Auflösung nicht mehr wirklich aktuell ist). Aber im neuen 3D-Modus macht es erst richtig Spass! Der Effekt funktioniert wirklich sehr gut und ich bin gespannt, was die 3rd Party Developer und vor allem Nintendo selbst da rausholen werden. Spielen konnte ich bislang leider erst das vorinstallierte Material (die Augmented Reality-Demo Face Raiders) und eine Demoversion von Pilotwings Resort. Gerade Letzteres überzeugt mit einem perfekten Ausnutzen der räumlichen Tiefe. Dazu kommt die Steuerung mit dem sehr gut gelungenem, neuen analogen Steuerstick, der an den der PSP erinnert.  Anfang nächste Woche bekomme ich dann noch Super Streetfighter 4 3D Edition dazu, worauf ich mich sehr freue.

Nachteil an der verwendeten Display-Technologie ist der geringe Bereich, in dem man den 3D-Effekt sehen kann. Nicht nur, dass kein Zuschauer dem Spieler über die Schulter schauen kann, der Spieler selbst ist auch in der Wahl der Sitzposition und Haltung des Gerätes eingeschränkt. Wird das Gerät ein wenig zu Seite geneigt, verabschiedet sich die räumliche Darstellung nicht nur, das Bild wird dadurch sogar generell schwer erkennbar.  Aus diesem Grunde verstehe ich nicht, warum Nintendo dem 3DS die Neigungssteuerung verpasst hat. Autorennspiele, bei denen man durch Neigung steuert machen durchaus Spaß, was das iPhone sehr gut zeigt, aber auf einem Gerät wie dem neuen Spross von Nintendo wird das mit Sicherheit zu Problemen führen. Mal schauen, ob es die Developer trotzdem versuchen werden.

Genau dasselbe bei A.R.-Spielen: Es macht durchaus Spass, wenn die reale Umgebung in einem Spiel mit Hilfe der Kamera verwendet wird. Doch das permanente Einhalten des richtigen Blickwinkels für das räumliche Sehen mindert diesen Spass doch arg.

Ein weiterer Kritikpunkt ist  die Kamera. Natürlich ist eine Spielkonsole (genauso wenig wie ein Mobiltelefon) kein Kameraersatz. Aber eine etwas bessere Kamera täte dem System wirklich gut. Was nützt die Möglichkeit, 3D-Fotos zu erstellen, wenn diese nur bei perfekten Lichtverhältnissen halbwegs vernünftig aussehen? Auf einem 40 Zoll 3D-TV dargestellt werde die Aufnahmen mit Sicherheit miserabel aussehen.

Die Verarbeitung hingegen ist Nintendo-typisch gelungen. Klar wird man mit der Zeit den einen oder anderen Kratzer am Gerät haben, aber ich bezweifel, dass ein Sturz grossartig was am Gerät zerstören wird. Jeder, der eine Wii besitzt weiss, dass kein Wohnzimmertisch oder Kopf eines Mitspielers/Zuschauers (und sei er noch so holzig…) einer Wiimote etwas anhaben kann. Das beherrscht Nintendo wirklich!

Mein Fazit: Der 3DS ist eine wirklich gelungene Konsole und eine würdige Fortsetzung des Ur-Gameboys. Ob er in Zeiten von jährlich aktualisierten iPhones und der wachsenden Vormachtstellung von Android-Phones eine reelle Change hat, Kassenschlager zu werden, wird sich zeigen. Doch Mario- und Zelda-Fans werden ihn sich mit Sicherheit kaufen. Und das sind nicht wenige.

P.S.: Die von mir unterschriebene Verschwiegenheitserklärung verbietet es mir leider Fotos zu veröffentlichen. Ihr findet aber genug auf Nintendos Homepage oder auf unserer Lieblingsdatenkrake

Mac AppStore-Spiele mit WiiMote spielen!

Seit einigen Tagen ist nun das MacOS in der Version 10.6.6 raus und mit ihr der neugierig erwartete Mac AppStore. iPhone-/iPad-/iPod Touch-User dürften sich dort sofort zurecht finden und haben vermutlich schon die eine oder andere “App” heruntergeladen. Unter der doch schon recht großen Auswahl befinden sich auch eine Menge kurzweilige Spiele. Keine Grafikmonster, aber teilweise schöne Zwischendurchgames mit einer ordentlichen Portion Spielspaß und das zu vollkommen akzeptablen Preisen!

Sieht man von den wenigen Spielen ab, bei denen man die Steuerung mit einem ins Netzwerk eingebuchtem iPhone/iPod Touch übernehmen kann, wird größtenteils mit der Tastatur gesteuert, was zumindest bei mir den Spielspaß ein wenig trübt. Meiner Meinung nach spielt man Videogames am besten mit einem Gamepad! Jeder, der eine Wii besitzt, kann mit ganz einfachen Methoden die WiiMote zum Spielen benutzen! Ich möchte Euch hier eine kleine Anleitung präsentieren.

Benötigt wird das kostenlose Programm “DarwiinRemote“. Damit könnt Ihr ganz einfach eine oder mehrere WiiMotes mit Eurem Mac via Bluetooth verbinden. In den Programmeinstellungen wird dann die Tastenbelegung eingestellt. Einfach den gewünschten Knopf mit den Keyboard-Tasten zur Steuerung des jeweiligen Spiels belegen.

Am Beispiel des genialen und beliebten 8-Bit-Retro-Jump´n´Run-Spiels “The Incident” (AppStore-Link) könnte das wie folgt aussehen:

Ich habe Euch mal ein kleines Video zur Demonstration erstellt.

Natürlich geht das nicht nur bei Spielen, sondern auch prima bei jeder anderen Art von Anwendung, z.B. als Fernbedienung für FrontRow oder iTunes. Sogar als Mausersatz kann man DarwiinRemote benutzen. Windows-Usern sei das Programm “GlovePie” empfohlen.

Ich wünsche Euch viel Spass beim Ausprobieren!

Literal Video


Durch meinen Lieblingspodcast stieß ich kürzlich auf ein lustiges Mem, welches ich Euch nicht vorenthalten möchte: Die “Literal Videos”.

Dazu werden die Lyrics von Musikvideos (vorzugsweise aus den 80ern) umgetextet, so dass der neue Text direkten Bezug auf das im Video Gesehene nimmt. “Voll Meta” sozusagen. Versteht ihr nicht? Dann schaut euch doch einfach mal welche an:

(EDIT: Ursprünglich war hier das Video ohne Katze drin, aber die Musikindustrie hat mal wieder Spielverderber gespielt…)

Ganz speziell, da es zwei Internet-Phänomene kombiniert:

Sucht ruhig mal bei Youtube nach weiteren “Literal Videos”. Da sind ein paar Perlen dabei!